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Müll gehört in den Mülleimer: Das weiß doch jedes Kind! – scheinbar nicht, denn Jahr für Jahr werden bei uns viele Tonnen Müll nicht etwa fachgerecht entsorgt, sondern sie landen stattdessen einfach im Straßengraben. Achtlos weggeworfenem Müll ist die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. am Samstag, den 31.03.2018, wieder auf der Spur. Bei ihrer alljährlichen Straßengrabenreinigung sind alle Bürger eingeladen, die Brandauer Ortsausgangsstraßen von Weggeworfenem zu befreien, das hier in der Natur ganz und gar Fehl am Platze ist.

Helfen Sie mit, damit wir hoffentlich wieder die Gräben an allen Ortseingangsstraßen durchkämmen können. Festes Schuhwerk oder Gummistiefel sollten mitgebracht werden, alle anderen Ausrüstungsgegenstände werden gestellt. Auch für eine kleine Stärkung nach getaner Arbeit ist gesorgt. Meist gibt es dabei für Jung und Alt dann auch allerhand zu berichten über im Straßengraben gefundene Kuriositäten.

Treffpunkt für die Aktion ist an besagtem Samstagmorgen um 9 Uhr am Sportplatz in Brandau. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

(Jan Drucktenhengst)

Die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. wünscht Ihnen mit dem letzten Artikel des Jahres ein frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr!

Doch zum Endspurt vor den Feiertagen stellen wir Ihnen statt irgendwelcher Weihnachtstrends ein paar Probleme des klassischen Weihnachtsbaums vor: Warum wir die Nordmanntanne aus dem Sauerland lieber gegen eine Odenwälder Fichte eintauschen sollten und worauf wir bei der Dekoration achten können.

Wenn es um den Weihnachtsbaum geht, verstehen Viele keinen Spaß. Besonders der heilige Gral Nordmanntanne scheint den Deutschen mitunter wichtiger als das Fest selbst zu sein. Die aus dem Kaukasus stammende Baumart ist noch immer unangefochten die Nummer eins bei den bundesweiten Verkäufen in der Vorweihnachtszeit und macht etwa vier Fünftel des Absatzes in Deutschland aus (Für ausführlichere Informationen siehe die Rubrik „Waldwissen“ > „Weihnachtsbaum“ auf der Homepage der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald – http://www.sdw.de/waldwissen/weihnachtsbaum/weihnachtsbaum.html).

Doch warum nicht statt einer ortsfremden Art aus Nordamerika, die in riesigen landwirtschaftlichen Monokulturen zum Beispiel im Sauerland angebaut wird, zur Fichte aus dem Odenwald greifen?

In den großen Anbaubetrieben für den Massenmarkt wird nämlich häufig Spezialdünger für eine besonders glänzende Oberfläche der Nadeln eingesetzt, die Herkunftsgebiete der im Einzelhandel erhältlichen Exemplare sind meist Feindland für Vögel und Insekten und weisen eine geringe Artenvielfalt auf. Es handelt sich um intensiv landwirtschaftlich genutzte Flächen, in denen standardmäßig viel Chemie eingesetzt wird. Außerdem stammen die Samen für Nordmanntannen meist aus georgischen Erntegebieten mit gefährlichen Arbeitsbedingungen. Ökologischere Alternativen hierzu gibt es hier in unserer Region trotz einiger bundesweiter Fördermaßnahmen und Initiativen bisher leider noch keine, lediglich bei einigen tegut-Märkten können Sie zu Bio-Nordmanntannen mit fair gehandeltem Samen greifen.

Es gibt Alternativen!

Es gibt aber auch noch alternative Wege zum Weihnachten im eigenen Wohnzimmer – mit Baum, aber ohne schlechtes Gewissen. Eine heimische Kiefer oder Fichte hingegen kann man nämlich – zum Beispiel bei den Forstämtern in Michelstadt (Abholort: Bad König), Darmstadt (-Kranichstein) oder Lampertheim (beste Auswahl) – direkt vor Ort abholen und sogar oft selbst ernten, wenn man möchte. Immerhin knapp ein Drittel der Deutschen tun genau dies erfreulicherweise bereits und sparen so nebenbei die Energie für den Transport aus fernen Anbaugebieten ein. Statt also im nächstbesten Supermarkt oder Baumarkt zum Klassiker zu greifen, empfehlen wir ein wenig Courage und zumindest den Gang zum Forstamt, um heimische Forstbetriebe zu unterstützen und die Schäden des eigenen Weihnachtsfests für die Tier- und Pflanzenwelt in Grenzen zu halten.
Eine weitere Alternative, trendige Bäume aus Plastik, die mittlerweile leider ebenfalls recht beliebt sind, sind dagegen gar nicht empfehlenswert. Die Ökobilanz fällt hier durch den aufwendigen Herstellungsprozess meist noch deutlich schlechter aus, als sie bei echten geschlagenen Bäumen jemals sein kann. Den etwas anderen Weihnachtsbaum, bei dem man z.B. aus Holzbrettern ein kreatives Kunstwerk gestalten kann, schlägt allerdings keine der Alternativen, denn er kann im nächsten Jahr sogar wiederverwendet werden und nadelt zudem überhaupt nicht.

Nicht nur beim Baum gibt es Nachholbedarf, beim Weihnachtsschmuck lässt sich ebenfalls noch Vieles verbessern: Insbesondere beim Lametta gibt es hierzulande große Entsorgungsprobleme, auch unsere modernen Abfallanlagen bekommen mit den glitzernden Fäden aus Stanniol oft ihre Probleme. Wer stattdessen also auf Strohsterne oder Äpfel und Lebkuchen zurückgreift, schont nicht nur die Umwelt, sondern kann auch nach den Weihnachtstagen vom eigenen Christbaum naschen.

Einen letzten Tipp für die Pflege des einmal gekauften Weihnachtsbaums haben wir zum Abschluss auch noch für Sie: Um das Nadeln der Bäume zu verhindern, sollte dieser immer ausreichend gegossen werden – Zuckerlösung ist hier das Geheimrezept und versorgt den Baum auch im Wohnzimmer noch mit Nährstoffen. Auch sollte man darauf achten, dass man den Baum nicht zu nah an einen Heizkörper stellt, damit er möglichst lange frisch bleibt. Dann kann ein versöhnliches Weihnachtsfest beginnen!

(Jan Drucktenhengst)

Für die Rehkitzsuche werden Helfer gesucht:
Morgen, Samstag 10.6.2017 in Brandau.
Treffen 9:30 Uhr bei den Aussiedlerhöfen Richtung Hoxhohl, am letzten Feldweg links.
 
Es werden morgen auch noch Helfer gebraucht:
9:00 Uhr, Klein-Bieberau
Dorfgemeinschaftshaus
Am Bangert 2, 64397 Modautal – Klein-Bieberau
Bitte wer kann mit Tag/Ort/Uhrzeit zusagen an: info@vogelschutz-brandau.de. Danke 🙂
Wer morgen nicht kann, aber gerne grundsätzlich bei der Rehkitzrettung mitmachen will, kann sich auch gerne melden unter info@vogelschutz-brandau.de. (Gabi Pratz)

Bei reichlich Flugverkehr fand bei den Brandauer Vogelschützern am vergangenen Sonntag wieder die alljährliche Vogelstimmenwanderung statt – acht Bürger sahen und hörten zahlreiche Vögel, zum Schluss wurde ein Fledermausdetektor vorgestellt

Am Sonntag, den 28.05.2017, führte die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. wieder ihre inzwischen traditionelle Frühwanderung durch. Die acht interessierten Teilnehmer trafen sich um 6:30 Uhr in der Frühe am Schützenhaus, um den Stimmen unserer heimischen Singvögel zu lauschen und den ein oder anderen Frühaufsteher auch zu Gesicht zu bekommen. Dabei führte Michael Schoeler mit einigen interessanten Informationen in die Vogelwelt ein und zeigte immer wieder Bilder und die zugehörigen Gesänge über sein Tablet. Doch auch ihre echten Abbilder zeigten sich an diesem frühen Sonntagmorgen zuhauf. In den frühen, an diesem heißen Sonntag noch erträglichen Morgenstunden, bekamen die Anwesenden von Amsel über Buchfink und Rotkehlchen bis Zilpzalp und dem kleinen, aber stimmgewaltigen Zaunkönig allerhand zu sehen, aber eben auch zu Ohren. Und so konnte der Eine oder die Andere bei diesem schönen Waldspaziergang rund um die „Villa Rosenbusch“ auch ein wenig lernen und der Fauna in Brandau so wieder etwas näherkommen.

Zum Schluss gab es für die Anwesenden noch ein besonderes Highlight: Michael Schoeler stellte seinen Fledermausdetektor vor, den er in der vorangegangenen Nacht in der Nähe des Schützenhauses aufgehängt hatte. Die Teilnehmer der Frühwanderung konnten die hörbar gemachten Laute der Fledermäuse so selbst hören und die beiden häufigsten bei uns heimischen Arten identifizieren – neben der Zwergfledermaus ist das vor allem der Abendsegler.

So startete man also gut in den Sonntag und konnte im Anschluss die volle Kraft der Sonne dieses sehr heißen Tages genießen.

(Jan Drucktenhengst)

…hört mehr! Mit der Frühwanderung bietet die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. am nächsten Sonntag, den 28.05.2016, wieder eine interessante Tour durch die vielseitige Welt unserer heimischen Singvögel an. Um 6:30 Uhr geht es los, vom Schützenhaus wandern wir unter der Leitung unseres Zweiten Vorsitzenden Michael Schoeler durch die Wälder rund um Brandau und erhalten wie immer ein paar interessante Einblicke in die überhaupt nicht einfältige Welt der Vogelgesänge. Alle Bürger sind hierzu natürlich herzlich eingeladen. Mit ein wenig Glück bekommen wir in den nun doch schon recht milden Morgenstunden vielleicht auch den ein oder anderen Sänger zu Gesicht und vielleicht lernt man ja ein paar neue Stimmen kennen und kann sie beim nächsten Waldspaziergang zuordnen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

(Jan Drucktenhengst)

 

Freiwillige Helfer der Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. haben am vergangenen Samstag, den 25.03.2017, alle Brandauer Ortsausgangsstraßen von achtlos weggeworfenem Müll im Straßengraben befreit.

Zahllose Flaschen, Plastiktütchen und -tüten und natürlich die allseits beliebten „Coffee to go“-Becher waren die traurige Ausbeute, die die die fünf an der von Michael Schoeler organisierten Aktion beteiligten Personen zusammentrugen.

Trotz vieler Absagen zeigten sich die stark dezimierten Sammler sehr engagiert. So konnten sie alle vier Brandauer Ortsausgangsstraßen – erst nach Gadernheim, Lützelbach und Beedenkirchen und schließlich gemeinsam die Straße nach Hoxhohl – säubern. Es fiel leider wieder viel Müll an, das Bewusstsein bei den Bürgern für die Empfindlichkeit unserer Umwelt scheint trotz aller Aufklärung zu diesem Thema nur schwach ausgeprägt zu sein.

Dennoch danken wir neben allen Helfern auch all denjenigen Modautalern, die ihren Müll statt in den Straßengraben in die Tonne werfen. Neben dem allgemeinen Engagement für nachhaltigeren Konsum und die Reduzierung von anfallendem Müll möchten wir die Bürger auch animieren, einmal entstandenen Müll wenigstens ordnungsgemäß zu entsorgen.

An dieser Stelle sei zudem erwähnt, dass auch in zahlreichen Waldstücken in der Brandauer Gemarkung immer wieder Müllablagerungen vorzufinden sind. Dies halten wir für eine Katastrophe für unsere Umwelt.
(Jan Drucktenhengst)

 

Am vergangenen Freitag, den 17. März, hielt die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. um 19:30 Uhr im Haus am Mühlberg ihre diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Dabei wurde die für Samstag angesetzte Straßengrabenreinigung auf nächsten Samstag (25. März) verlegt. Die wichtigsten Informationen aus dem Protokoll lesen Sie hier…

 

  1. Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Wahl zweier Protokoll-Beurkunder
  4. Tätigkeitsberichte:
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstandes
  7. Neuwahl der Kassenprüfer
  8. Pläne für 2017
  9. Verschiedenes

1: Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte die 1. Vorsitzende Gabi Pratz zahlreiche Teilnehmer begrüßen.

Die Einladung erfolgte form- und fristgerecht lt. Satzung. Gegen die Tagesordnung gab es keine Einwände.

2: Die Anwesenden legten eine Gedenkminute zu Ehren der verstorbenen Mitglieder ein.

3: Petra Schwarzhaupt und Karl Drucktenhengst wurden einstimmig als Beurkunder des Protokolls gewählt.

4: Tätigkeitsbericht 1. Vorsitzende: Gabi Pratz erläuterte die Aktivitäten im abgeschlossenen Berichtsjahr 2016/17.

  • Es wurden drei Vorstandssitzungen im Berichtsjahr abgehalten.

  • Auftakt des Jahres war wie immer die Straßengrabenreinigung

  • Bei Sonnenschein unternahm man im Frühjahr außerdem eine Vogelstimmenwanderung.

  • Ein toller Vereinsausflug nach Limburg mit Kanufahrt auf der Lahn wurde durchgeführt.

  • Bei der Rehkitzrettung konnte wieder eine rege Beteiligung verzeichnet werden. Außerdem half man bei einer solchen Aktion in Webern mit.

  • Auch im abgelaufenen Vereinsjahr wurden wieder einige Pflegemaßnahmen durchgeführt. Am Waldlehrpfad, den Nistkästen und bzgl. der Winterfütterung investierte man wieder viele Stunden Arbeit.

  • Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit war man auf der Homepage und in den Modautal-Nachrichten aktiv.

  • Die Störche in Brandau wurden weiter beobachtet, noch wurde keines der aufgestellten Nester bezogen.

Der abschließende Dank der Vorsitzenden galt allen Helfern, die sich aktiv in die Vereinsarbeit eingebracht haben, aber auch allen weiteren Mitgliedern.

Tätigkeitsbericht des Rechners: Uwe Drucktenhengst erläuterte die geschäftlichen Aktivitäten im Kalenderjahr 2015.

Trotz einer leicht negativen Bilanz im vergangenen Jahr durch die neu angeschafften Nistkästen und die Busfahrt beim Vereinsausflug ist die finanzielle Lage aufgrund von Rücklagen gut. Diesen und den übrigen Ausgaben, v.a. für die Beschaffung von Vogelfutter, stehen vornehmlich Mitgliederbeiträge sowie Spenden bei der Vogelfutterausgabe gegenüber, mit denen etwa die Hälfte der Kosten hierfür gedeckt werden konnten.

Tätigkeitsbericht des Schriftführers: Jan Drucktenhengst verlas als Schriftführer das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Es wurde einstimmig genehmigt.

Tätigkeitsbericht des Betreuers der Nistkästen:

Michael Schoeler berichtete über Belegung und Zustand der Nisthöhlen. Die derzeit 291 betreuten Nistkästen sind gut belegt. Durch die Nutzung aller neuen Nistkästen und Reparaturen an alten Nistkästen wird diese Zahl noch auf 320 ansteigen. Die Kästen werden in absteigender Reihenfolge von Kohlmeise, Feldsperling, Kleiber , Sumpfmeise, Blaumeise und Trauerschnäpper belegt. Außerdem sind oft Kleinsäuger wie Waldmaus und Siebenschläfer anzutreffen, insgesamt verzeichnete man 57 Nager. Positiv überrascht hat zudem der Fund von fünf Baumläufernestern in den Nistkästen.

Tätigkeitsbericht des Betreuers der Winterfütterung:

Uwe Drucktenhengst berichtete über die Winterfütterung, bei der aufgrund der hohen Temperaturen zuletzt eine Nachbestellung vom Februar noch übrig geblieben ist. Sie kann aber bis zum nächsten Jahr aufbewahrt werden. Es wurden insgesamt 765 Kilogramm Vogelfutter verbraucht. Die Spendenbereitschaft war wieder hoch, es konnte rund die Hälfte der Kosten gedeckt werden.

5: Wolfgang Glaser bestätigte, auch im Namen vom entschuldigten Rudolf Müller, eine nachvollziehbare, ordentliche und insgesamt einwandfreie Kassenführung.

6: Dem Antrag von Wolfgang Glaser auf Entlastung des Rechners sowie des gesamten geschäftsführenden Vorstandes wurde stattgegeben. Die Versammlung bestätigte die Entlastung einstimmig.

7:  Wilhelm Conrad und Günther Lössnitzer wurden einstimmig auf zwei Jahre als neue Kassenprüfer gewählt.

8: Gabi Pratz stellte die Planung für 2017 vor:

  • Die diesjährige Straßengrabenreinigung soll am morgigen Samstag, den 18.03. um 9 Uhr stattfinden, wenn das Wetter mitspielt. Treffpunkt ist der Sportplatz in Brandau. ANMERKUNG: DIE STRAßENGRABENREINIGUNG WURDE AUF NÄCHSTEN SAMSTAG, DEN 25.03., VERLEGT!

  • Auch eine Frühwanderung unter der Leitung von Michael Schoeler, eine Rehkitzsuche und evtl. eine Spätwanderung sind wieder geplant.

  • Es werden wieder diverse Pflegearbeiten durchgeführt.

  • Die Öffentlichkeitsarbeit auf der Homepage und im Modautaler soll fortgeführt und weiter ausgebaut werden.

  • Auch für Fledermäuse, Bienen und Insekten sowie unsere heimischen Vögel sollen wieder verstärkt Aktionen ins Leben gerufen werden.

9: Verschiedenes

  • Michael Schoeler zeigte einige Fotos von Müll, der in der Natur rund um Brandau entsorgt wurde.

  • Außerdem zeigte er mit einem Spezialgerät aufgezeichnete Fledermausrufe und berichtete, dass er mit seinen zwei Aufnahmegeräten mit Zwergfledermaus, Abendsegler und Breitflügel- sowie Zweifarbfledermaus vier Arten in Brandau identifizieren konnte.

  • Günter Lössnitzer bedankte sich im Namen der Mitglieder für die geleistete Vorstandsarbeit.

Zum Schluss bedankte sich die Vorsitzende Gabi Pratz bei allen Anwesenden für ihr Kommen und schloss die Versammlung um 21:00 Uhr.

Eigentlich ist es selbstverständlich: „Müll gehört in den Mülleimer“ – jedes Kind weiß das. Doch leider ist diese Botschaft nicht bei Jedem immer präsent. Das zeigt sich vor allem, wenn man beim Autofahren aus dem Fenster schaut: Weggeworfener Müll in unseren Straßengräben ist ein Problem und eine äußerst vermeidbare Gefahr für unsere Umwelt.

Daher führt die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. am Samstag, den 18.03.2017 – wie immer am Tag nach ihrer Jahreshauptversammlung – ihre alljährliche Straßengrabenreinigung durch. Mit einem freundlicherweise von der Gemeinde Modautal zur Verfügung gestellten Auto und zahlreichen Müllsäcken und -greifern bewaffnet durchkämmen wir hoffentlich wieder die Straßengräben an allen Ortsausgangsstraßen Brandaus. Damit uns das gelingen kann, laden wir alle Interessierten – nicht nur Mitglieder des Vereins – ein, ein Zeichen gegen den Müll zu setzen und an der Aktion teilzunehmen. Festes Schuhwerk oder Gummistiefel sollten mitgebracht werden, alle anderen Ausrüstungsgegenstände werden gestellt. Auch für eine kleine Stärkung nach getaner Arbeit ist gesorgt.

Treffpunkt für die Aktion ist an besagtem Samstagmorgen um 9 Uhr am Sportplatz in Brandau. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

(Jan Drucktenhengst)

 

Die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. lädt alle Mitglieder und Freunde des Vereins herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am Freitag, den 17. März 2017 um 19:30 Uhr im Haus am Mühlberg ein.

Der Vorstand um Vorsitzende Gabi Pratz heißt aber natürlich auch alle interessierten Gäste herzlich Willkommen! Die Jahreshauptversammlung ist eine von vielen Gelegenheiten, bei denen Sie sich über unsere Aktivitäten informieren und einen ersten Eindruck von unserem Verein gewinnen können. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Auf der Tagesordnung stehen im diesen Jahr:

  1. Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Wahl zweier Protokoll-Beurkunder
  4. Tätigkeitsberichte:
  • Vorsitzender
  • Rechner
  • Schriftführer
  • Betreuer Nistkästen
  • Betreuer Winterfütterung
  • Weitere Aktivitäten
  1. Bericht der Kassenprüfer
  2. Entlastung des Vorstands
  3. Neuwahl der Kassenprüfer
  4. Pläne für 2017
  5. Verschiedenes

Unter dem Punkt Verschiedenes fallen in diesem Jahr u.a. die Themen Fledermäuse in Brandau und die geplanten Aktionen für ein bienen- und vogelfreundliches Brandau, aber kommen Sie vorbei und sehen Sie selbst!

(Jan Drucktenhengst)

 

In diesen Tagen steht vielerorts ein gründlicher Wohnungsputz an. Aber nicht bei uns zuhause im Wohnzimmer, sondern bei vielen Vögeln in ihren Wohnhöhlen. Dank ihres Zweiten Vorsitzenden Michael Schoeler kann die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. hierzulande zahlreiche Nistkästen für heimische Vögel betreuen.

Über 200 Brutstätten mit GPS-Koordinaten sind für die Brandauer Gemarkung in Michael Schoelers Laptop gespeichert, alle muss er in der bevorstehenden kalten Jahreszeit vom Baum holen, öffnen, ggf. vom Nest des vergangenen Jahres und Verschmutzungen befreien und schließlich wieder aufhängen. Doch diese Arbeit zahlt sich aus.

Dank des Engagements des Zweiten Vorsitzenden der Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. können die bei uns heimischen Vögel auch in den heute stark forstwirtschaftlich genutzten und häufig als Monokultur angelegten Wäldern noch ein geeignetes Plätzchen zur Aufzucht ihrer Jungen finden, das ihnen die Natur nicht mehr überall bereitstellen kann. Doch die Nistkästen müssen dazu wie oben beschrieben im Winter gereinigt werden, um Parasiten und Schmutz zu entfernen. Außerdem werden einige Nistkästen ausgetauscht, sofern diese beschädigt wurden oder herabgefallen sind. Unser Verein hat daher in diesem Jahr beschlossen, eine Bestellung von Nistkästen aus der Vereinskasse zu erwerben, um durch Waldarbeiten, Stürme oder aus anderen Gründen nicht mehr bewohnbare Nistkästen austauschen zu können.

An dieser Stelle wollen wir auch noch einmal daran erinnern, dass die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. auch einige der bestellten Nistkästen abzugeben hat. Fragen Sie dazu einfach bei der Ausgabestelle für Vogelfutter bei Familie Drucktenhengst immer samstags von 10-12 Uhr nach. Es wäre sicher auch eine interessante Möglichkeit, einen solchen Nistkasten für den eigenen Garten zu Weihnachten zu verschenken.

Doch noch einmal zurück zu unserer Arbeit: Dank Michael Schoeler kann also nun der nächste Sommer kommen, und die Vögel finden im nächsten Jahr finden eine saubere Wohnhöhle vor, in der sie es sich gemütlich machen können. Aber auch im Winter finden sich durchaus Bewohner für die steinernen Behältnisse. Nicht selten machen sich Siebenschläfer oder andere kleine Säugetiere darin bequem und nutzen die Gelegenheit, ihren Winterschlaf zu halten.

Und damit wünschen wir auch Ihnen einen schönen Winter und eine gesegnete Adventszeit sowie schon vorab ein frohes Weihnachtsfest.

(Jan Drucktenhengst)