Archives for category: Termine & Aktionen

Die kalte Jahreszeit ist die perfekte Gelegenheit, in Wald und Flur zu arbeiten, mal ein wenig aufzuräumen und den ein oder anderen Gehölzrückschnitt durchzuführen.

Auch wir von der Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. (VNB) haben in den vergangenen Wochen einige Arbeiten an einem der beiden von uns betreuten Feuchtbiotope durchgeführt. Auf dem etwas mehr als 100 Meter langen von der VNB gepachteten Grundstück wurden hochwachsende Bäume entfernt sowie Reisighaufen als Unterschlupf für Feldhase, Zaunkönig & Co. aufgesetzt.

Außerdem danken wir der Gemeinde Modautal für ihre Unterstützung bei dem Vorhaben, den Tümpel am unteren Ende des Biotops wieder herzurichten. Hierfür wurde der oberirdische Abfluss von Regenwasser in das Feuchtbiotop verbessert.

(Jan Drucktenhengst)

Ein großes Dankeschön unsererseits geht heute an die Lautertal-Druck Franz Bönsel GmbH und ihre Geschäftsführerin Carmen Bönsel!

Diese Woche haben wir in Brandau einen Informationsflyer verteilt, in dem wir alle Haushalte über die Arbeit unseres Vereins informieren und die Bürgerinnen und Bürger zu mehr Engagement für unsere Umwelt aufrufen – komplett gesponsert durch die Firma Bönsel!

In dem Schreiben luden wir außerdem zu einem Interessiertentreffen ein, das wir am Samstag, den 26.01.2019, anbieten werden. Es handelt sich um einen Rundgang durch die Gemarkung, der um 14 Uhr am Ortsausgang in Richtung Hoxhohl starten wird. Wir werden unter anderem an den beiden von uns betreuten Feuchtbiotope sowie den in diesem Jahr am Hasenbergsweg gepflanzten Heckenstreifen vorbeikommen.

Anschließend können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger ab ca. 15:30 Uhr beim gemeinsamen Kaffeetrinken bei Familie Drucktenhengst in der Odenwaldstraße 71 über die Arbeit unseres Vereins informieren und die aktiven Mitglieder kennenlernen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

(Jan Drucktenhengst)

Übermorgen beginnt die Adventszeit!

Auch in diesem Jahr bietet Ihnen die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. zu diesem Anlass wieder die Möglichkeit, Ihren Liebsten, Freunden oder Bekannten ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk zu machen.

Die schönsten Geschenke sind die, die über den materiellen Wert hinaus auch einen ideellen Wert und eine persönliche Note haben.

Verschenken Sie zu Weihnachten ein Stück praktischen Umweltschutz vor Ort! Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der der heimischen Tierwelt mit zahlreichen Aktionen, verteilt über das ganze Jahr, hilft. Übernehmen Sie das erste Jahr der Mitgliedschaft in der Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. für Ihren Mann, Ihre Nachbarin oder den Kollegen aus der Feuerwehr.

Ihre Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. freut sich auf neue Mitglieder – aktiv wie passiv – und wünscht Ihnen ein fröhliches Weihnachtsfest!

(Jan Drucktenhengst)

Kommen Sie für unser Weihnachtsgeschenk der besonderen Art einfach bei der Vogelfutterausgabe bei Familie Drucktenhengst in der Odenwaldstraße 71 vorbei. Jeden Samstag zwischen 10 und 12 Uhr haben Sie die Möglichkeit, Ihren Liebsten ein solches Geschenk zu machen und erhalten sogar noch eine Portion Vogelfutter gratis obendrauf!

Die Tage werden langsam aber sicher wieder kälter und die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. beginnt wieder mit ihrer alljährlichen Winterfütterung.

Außerdem können Sie sich ab sofort auch wieder Vogelfutter für Ihre Futterstelle im eigenen Garten bei uns abholen. Jeden Samstag zwischen 10 und 12 Uhr bieten wir Ihnen an, bei Familie Drucktenhengst in der Odenwaldstraße 71 vorbeizukommen und sich mit gemischtem Körnerfutter einzudecken. Eine kleine Spende, damit wir unsere Kosten decken können, ist sehr willkommen. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit, in der die heimische Vogelwelt besonders große Schwierigkeiten hat, ein ausreichendes Nahrungsangebot in der freien Natur zu finden, ist es enorm wichtig, die Standvögel, die unsere mitteleuropäischen Gefilde im Winter nicht gen Süden verlassen, mit ausreichend Energie zu versorgen. Aber auch bis ins Frühjahr hinein können die Vögel eine zusätzliche, einfach zu erreichende Nahrungsquelle gut gebrauchen. Einige Experten empfehlen daher mittlerweile eine ganzjährige Fütterung, da heute gerade auch in den ländlichen Gebieten angesichts einer immer weniger umweltfreundlichen Landwirtschaft das Nahrungsangebot für heimische Vögel weiter zurückgeht. Unsere Futterausgabe werden wir in diesem Jahr voraussichtlich bis einschließlich März anbieten. Eine Fütterung ist grundsätzlich auch ganzjährig zu empfehlen, allerdings besonders in der kalten Jahreszeit unabdingbar.

Und was gibt es Schöneres, als Amsel, Kohlmeise, Grünfink & Co. aus unmittelbarer Nähe direkt an der Futterstelle im eigenen Garten beobachten zu können? Beachten sollten Sie bei der Wahl des Standortes für Ihre Futterstelle lediglich, dass diese vor Katzen sicher, d.h. mit einem guten Rundumblick in alle Richtungen ausgestattet ist. Dann steht Ihrer eigenen kleinen Futterstelle nichts mehr im Wege!

(Jan Drucktenhengst)

Damit sich Neuntöter, Grünfink, Sumpfmeise und Grünspecht sowie die zahlreichen weiteren Bewohner halboffener Landschaften auch künftig in unserem Feuchtbiotop am Johannesberg wohlfühlen, führt die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. dort am nächsten Samstag, den 24.11.2018, einen Rückschnitt durch. Und Sie können uns dabei helfen!

Wir freuen uns über jegliche Unterstützung: vom Wegräumen schwerer Äste im Unterholz bis hin zum Aufsetzen von Reisighaufen gibt es für jeden etwas zu tun. Kommen Sie einfach ab 9 Uhr an dem von uns gepachteten Grundstück auf der rechten Seite des geteerten Feldweges in Richtung Herchenrode (kurz vor Erreichen des höchsten Punktes dieser Straße) vorbei und machen sie mit! Nach getaner Arbeit erhalten Sie im Übrigen, falls gewünscht, einen Anteil vom Brennholz, das bei der Aktion übrig bleibt.

(Jan Drucktenhengst)

Fledermäuse und ihre Rufe zu sehen und auch zu hören bekamen zwölf Interessierte am Samstagabend bei einem abendlichen Walspaziergang der Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau. Die damit trotz kurzer Vorlaufzeit gut besuchte Wanderung begann unter der sachkundigen Leitung unseres Zweiten Vorsitzenden um 19:30 Uhr am Schützenhaus. In einem interessanten und kurzweiligen Vortrag erfuhren die Wanderer zunächst viel Wissenswertes über Fledermäuse im Allgemeinen, die bei uns vorkommenden Arten und ihre Lebensweise sowie die weltweiten Bestände.

Mit zwei Detektoren konnten dann ihre Stimmen als Audiodatei hörbar und auf einem Tablet mit Frequenzanzeige auch sichtbar gemacht werden. Auf dem Rundweg in Richtung der Neunkircher Wiesen stießen die Interessierten vor allem auf die bei uns sehr häufige Zwergfledermaus. Sie ist die kleinste bei uns heimische Fledermausart und wird nur rund wenige Zentimeter lang und einige Gramm schwer. Es konnten aber auch eine Breitflügelfledermaus, ein Braunes Langohr und überraschenderweise auch eine Bartfledermaus beobachtet werden. Die kleinen Flugsäugetiere flogen sogar teils dicht über die Köpfe der Mitwanderer hinweg – und hinterließen dabei immer wieder ziemlich starke Ausschläge auf der Anzeige und lözten gleichzeitig lautes Knacken der Lautsprecher aus. Alle Teilnehmer zeigten sich äußerst interessiert und freuten sich über das Angebot der Vogel- und Naturschutzgruppe, weshalb wir planen, eine solche Tour im nächsten Jahr zu wiederholen.

(Jan Drucktenhengst)

Eine ganz besondere Exkursion bietet die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau allen Interessierten am Samstag, den 1. September an:

Um 19:30 Uhr wollen wir am Schützenhaus aufbrechen um die Tiere der Nach zu beobachten. Unser besonderes Augenmerk richten wir bei dieser Wanderung auf die Fledermäuse. Mit speziellen Detektoren wollen wir die Fledermäuse aufspüren. Dabei lernen wir, wie diese Tiere leben, worin ihre Nahrung besteht und wie sie auch in Dunkelheit ihre Beute finden.

Denken Sie bitte an dem Wetter angemessene Kleidung, festes Schuhwerk und – falls vorhanden – Taschenlampen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

1. September, 19:30 Uhr, Treffpunkt Schützenhaus Brandau, Tiere der Nacht beobachten. Dauer ca. 2 Stunden. Bei Regenwetter findet die Exkursion NICHT statt.

(Gabi Pratz)

Insgesamt acht Interessierte nahmen am frühen Morgen des Pfingstmontag wieder an der alljährlichen Frühwanderung der Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau teil. Bei der Vogelstimmenwanderung durchliefen sie zunächst den Hühnerwald zwischen Brandau und Gadernheim, gingen anschließend durch den Oberwald in Richtung Neunkirchen und kehrten zum Schluss wieder ans Brandauer Schützenhaus, den Ausgangspunkt der Tour, zurück.

Dabei fiel es den meisten Mitwanderern im Stimmengewirr von Zilpzalp, Zaunkönig und Co. nicht gerade leicht, zwischen den einzelnen Singvögeln zu unterscheiden und deren jeweilige Stimmen fehlerfrei zuzuordnen. Unterstützend konnte dabei jedoch unser Zweiter Vorsitzender Michael Schoeler einwirken, der traditionell die Leitung der Wanderer übernahm. Auf dem Tablet zeigte er mithilfe einer Vogelstimmen-App Bilder der gehörten Vögel und spielte dazu ihren Gesang ab. Der ein oder andere Vogel ließ sich dadurch außerdem sogar vor die Augen der Naturfreunde locken.

Für die Sommerzeit plant die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau nun erstmals auch eine Spätwanderung, um auch einmal den vor allem in der Abenddämmerung aktiven Singvögeln lauschen zu können.

(Jan Drucktenhengst)

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. wieder eine Vogelstimmenwanderung. Am Pfingstmontag, den 21.05.2018, startet die Frühwanderung um 7 Uhr, vom Schützenhaus wandern wir unter fachkundiger Leitung unseres Zweiten Vorsitzenden Michael Schoeler durch die Wälder rund um Brandau und erhalten wie immer ein paar interessante Einblicke in die bunte Welt der Stimmen unserer heimischen Singvögel. Ob der schwirrende Gesang des Waldlaubsängers oder der laute Ruf des kleinen Zaunkönigs – sicher wird wieder eine ganze Reihe heimischer Singvögel ein Ständchen für uns zum Besten geben. Alle Interessierten sind natürlich herzlich eingeladen, dabei zu sein. Mit ein wenig Glück bekommen wir in den frühen Morgenstunden auch schon den ein oder anderen Sänger zu Gesicht und vielleicht kann sich der eine oder andere Mitwanderer dabei ja ein paar neue Vogelstimmen merken und sie beim nächsten Waldspaziergang zuordnen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

(Jan Drucktenhengst)

 

Sechs Ehrenamtliche der Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. haben am Samstag, den 14. April, gemeinsam eine Heckenpflanzung zwischen Hasenbergsweg und Beedenkircher Straße durchgeführt – wir berichteten im Rahmen des Protokolls zur Jahreshauptversammlung am selben Tag. Mit der Pflanzaktion wurde unter anderem Lebensraum und ein vielfältiges Nahrungsangebot für zahlreiche Vogelarten und unter anderem durch die Anlage mehrerer Streifen Blumenwiese auch für die bei uns heimische Insektenwelt geschaffen.

Nicht nur der Neuntöter kann sich somit schon bald über ein Stück hinzugewonnenem Lebensraum in der ansonsten eher unwirtlichen Agrarsteppe, wie sie leider nicht nur hier zwischen Brandau und Beedenkirchen vorkommt, freuen. Der Insektenjäger benötigt die Schlehe, eine der eingegrabenen Heckenpflanzen, zum Aufspießen seiner Beute nach erfolgreicher Jagd. Auch viele andere Vogelarten werden die dichte Hecke mit ihrem üppigen Beerenangebot für sich nutzen können – ob als Unterschlupf oder Nahrungsquelle. Für die Wildbienen, Schmetterlinge und viele weitere Insektenarten wird es dank der Pflanzaktion ebenfalls schon bald ein Nahrungsangebot von Frühjahr bis Herbst geben.

Auf rund einem Drittel der dem Verein zur Verfügung stehenden Fläche – ein Weg, der durch die Landwirtschaft bis zuletzt mitbenutzt wurde – wurden Blütenstreifen angelegt, aber auch auf den anderen beiden Dritteln des von der Gemeinde gepachteten Weges blüht es von März, wenn die ersten Kätzchen an der Ohrweide hängen, bis in den Sommer hinein. Die dort gepflanzten Hecken, darüber hinaus bestehend aus Bibernell- und Hundsrose, Schneeball, Pfaffenhütchen und oben genannter Schlehe, bieten außerdem Beeren als Vogelnahrung bis in den Winter hinein. Die Schlehe zum Beispiel ist ein sogenannter Wintersteher, das heißt, ihre blauen Beeren bleiben bis zum ersten Frost und sogar darüber hinaus am Strauch hängen. Vögel finden damit auch in der stark landwirtschaftlich geprägten Region zwischen Brandau und Beedenkirchen ein Nahrungsangebot auch bis in die kalte Jahreszeit.

Insgesamt wandelte man bei der Aktion rund 750 Quadratmeter Wiesenfläche in ein ökologisch hochwertiges Areal um, in dem neben dem Nahrungsangebot für Insekten und Vögel auch ein Unterschlupf für Kleintiere geschaffen werden soll. Während die Blumenwiese wohl schon im Sommer zu sehen sein wird und ihre ökologischen Funktionen übernehmen kann, ist eine dichte Vogelhecke jedoch in den nächsten Jahren wohl noch nicht zu erwarten. Gut Ding will eben Weile haben…

Hier finden Sie zu unserer Pflanzaktion auch ein PDF mit ausführlichen Informationen zur Pflanzaktion.

(Jan Drucktenhengst)