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Die Fledermauswanderung der Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau am Kerbfreitag, den 6. September 2019, stieß auf großen Zuspruch von Interessierten aus der Brandauer Bevölkerung. 15 Teilnehmer konnte unser Zweiter Vorsitzender Michael Schoeler zu der kleinen, rund zweistündigen Wanderung unter seiner Führung begrüßen.

Foto: Uwe Drucktenhengst

Über ein Spezialgerät, das Fledermausrufe sicht- und hörbar macht, konnten vor allem viele Zwergfledermäuse identifiziert werden. Insgesamt sind an jenem Freitag in Brandau zahlreiche Fledermäuse aktiv gewesen, die Wanderung war also sehr abwechslungsreich. Im Verlauf des Abends konnte die Gruppe auch einen Waldkauz hören und später sogar einen Blick auf ihn erhaschen. 

Angesichts des großen Interesses wird die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau eine solche Tour sicher schon bald wiederholen.

(Jan Drucktenhengst)

Foto: Uwe Drucktenhengst

Auch wenn der Zwerg häufig fast alle anderen Waldbewohner übertönt, hörten die 15 Interessierten, die am vorvergangenen Sonntag um 7 Uhr früh an der Vogelstimmenwanderung der Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. teilgenommen haben, nicht nur den Zaunkönig, sondern auch zahlreiche andere heimische Singvögel. Unter der fachkundigen Leitung von Michael Schoeler starteten die Fühaufsteher am Schützenhaus ihre Tour, die unser Zweiter Vorsitzender auch immer wieder durch Vogelstimmen und Fotoporträts von seinem Tablet bereicherte.

Foto: Jan Drucktenhengst

Eines der Highlights der rund anderthalbstündigen Wanderung war ein Kleiber, den die Gruppe direkt vor seiner Nisthöhle, dem Astloch einer alten Buche, beobachten konnte. Wir freuen uns über die rege Beteiligung an der Vogelstimmenwanderung und das offenbar vorhandene Interesse an unserer heimischen Vogelwelt. Ganz besonders haben wir uns über den Besuch unserer Freunde vom Verschönerungsverein Allersthofen-Hoxhohl gefreut, die die Vogelgruppe ihres Vereins wiederbeleben möchten.

Auch bei der Fledermausexkursion am vergangenen Freitagabend waren einige Interessierte vor Ort. Ausgangspunkt war ebenfalls das Schützenhaus. Dank zweier Spezialgeräte konnten die Interessierten nicht nur die heimischen Fledermäuse sehen, sondern auch echte Fledermausrufe hören. Hierzu wandelten die Geräte die hochfrequenten Töne in fürs menschliche Gehör wahrnehmbare Knacklaute um. Bei der Wanderung konnte indes aufgrund der niedrigen Temperaturen leider nur eine einzige Fledermausart ausgemacht werden. Neben der Zwergfledermaus sind bei uns unter anderem der Kleine und sogar der Große Abendsegler, der eine Flügelspannweite von bis zu 35 Zentimetern erreicht und mit bis zu 70 Sachen durch die Nacht jagt, heimisch. Auch die Fledermausexkursion erfreute sich großen Interesses, auch an ihr nahmen mehr als ein Dutzend Interessierte teil. Die VNB will in den kommenden Monaten und Jahren weitere Veranstaltungen zu den beeindruckenden Flugsäugern anbieten und eventuell auch erste Fledermauskästen aufhängen und betreuen, unter anderem ist eine Veranstaltung mit dem Fledermausschutz Südhessen geplant – bleiben Sie auf dem Laufenden!

(Jan Drucktenhengst)