Archives for category: Heimische Tierarten

Die Amsel im eigenen Garten hören wir gerade vielleicht täglich den Abend einleiten. Doch wer zwitschert da eigentlich noch?

Lernen Sie die heimische Welt der Singvögel besser kennen auf der abendlichen Vogelstimmenwanderung der Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V.! Alle Interessierten und die Presse begrüßen wir am Freitag, den 31. Mai, um 19 Uhr am Grillplatz am Johannesberg. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

(Jan Drucktenhengst)

Die Tage werden wieder kürzer, die Landschaft kahler und das Nahrungsangebot für den Teil unserer heimischen Vogelwelt, der hier überwintert, noch knapper. Wie jeden Winter startet die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. auch für die Saison 2023/24 daher nun wieder ihre winterliche Vogelfutterausgabe. Und wenn auch Sie im eigenen Garten eine Futterstelle zum Beobachten, Fotografieren, aber auch einfach zum Wohl der Tiere einrichten wollen, kommen Sie doch einfach ab Samstag, den 25. November, bei uns vorbei und nehmen sich eine Ration mit! Auch unsere eigene Winterfütterung an verschiedenen Standorten in der Gemarkung läuft dann wieder an.

Foto: Gabi Pratz

Das Futter kann immer samstags zwischen 10 und 12 Uhr bei Familie Drucktenhengst in der Odenwaldstraße 71 abgeholt werden. Wir bitten darum, dazu ein eigenes Gefäß mitzubringen! Das Futter wird kostenlos abgegeben, über eine Spende würden wir uns aber sehr freuen, da diese Unterstützung unsere Vereinsarbeit erst möglich macht

(Jan Drucktenhengst)

Eine echte Flugschau wurde geboten, als der Erste Vorsitzende Michael Schoeler am Freitag, den 8. September, am Brandauer Schützenhaus für die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. acht Interessierte zur Fledermaus-Exkursion begrüßte. Neben einem Gerät, das die Fledermausrufe für uns Menschen hörbar machen kann, präsentierte er eine Software, die die Stimmen auch visualisiert, auswertet und zusätzliche Informationen über die Flugsäuger bereitstellt.

Und die hatte allerhand zu tun: Zwergfledermaus, Abendsegler & Co. zeigen sich in voller Pracht und machten sich auch akustisch bemerkbar. Michael Schoeler berichtete unter anderem, wie deren Jagd abläuft: Die Fledermäuse nähern sich der Beute und erhöhen dabei immer mehr die Frequenz ihrer Laute, bis sie sie sich geschnappt haben. Wenn das Aufnahmegerät anfängt, zu knattern, hat die aufgezeichnete Fledermaus also wohl gerade einen Fang gemacht. Wir freuen uns auf weitere derart spannende Veranstaltungen in den kommenden Monaten!

(Jan Drucktenhengst)

Die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. hat am Samstag, den 27. Mai, wieder zu einer abendlichen Vogelstimmenwanderung eingeladen. Und unser Erster Vorsitzender Michael Schoeler konnte den acht Interessierten neben vielen Informationen zur heimischen Vogelwelt einen besonderen Vertreter präsentieren:

Der Neuntöter, der seine Beute etwa an Weißdornhecken aufspießt, um sie dann später zu verspeisen, zeigte sich in der Nähe der Modau in Richtung Hoxhohl. Ein Männchen, gut am Augenstreif zu erkennen, war am Abend alleine unterwegs. Der Heckenbrüter ist ein Langstreckenzieher, der im tropischen Afrika überwintert und seit einigen Wochen wieder von seiner weiten Reise zurück in Deutschland ist.

Außerdem konnten viele weitere Arten beobachtet mit geschultem Gehör auch an der Stimme erkannt werden, darunter etwa der laute Zaunkönig oder das Rotkehlchen.

(Jan Drucktenhengst)

Vor einigen Wochen konnten Interessierte in Brandau mit der Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. einen spannenden Ausflug in die Welt der Fledermäuse unternehmen. Am Samstag, den 13. Mai, trafen Diplom-Biologe Dirk Diehl vom Fledermausschutz Südhessen e.V. sowie unser Erster Vorsitzender Michael Schoeler im Schützenhaus auf ein gutes Dutzend Gäste. Zunächst stellte er einige Exponate vor, damit sich die Anwesenden ein genaueres Bild von den normalerweise nicht aus der Nähe zu betrachtenden Flugsäugern machen können. Außerdem berichtete der Experte in seiner Präsentation über die verschiedenen Arten sowie die Möglichkeiten zur Bestimmung, ihr Jagdverhalten und ihr an einzelnen Standorten teils sehr geballtes Vorkommen. So zählen der Mausorhahnhof in Mümling-Grumbach mit über 1000 dort lebenden Fledermäusen sowie die Kirche in Modau zu den Orten, wo sich besonders viele Tiere angesiedelt haben.

Im Anschluss an den Vortrag wurden bei einem Spaziergang mit dem Detektor die Laute der Fledermäuse, die sich im Ultraschallbereich bewegen, hörbar gemacht. Außerdem ließen sich in der Abenddämmerung einige Exemplare auch beobachten. Unter den ausgemachten Tieren befanden sich dabei drei Arten: Die zierliche Zwergfledermaus, die nur rund fünf Gramm auf die Waage bringt, die Breitflügelfledermaus und der Große Abendsegler, der mit seiner Spannweite von bis zu 40 Zentimetern viele heimische Singvögel übertrumpft.

Wir bedanken uns herzlich bei dem Experten, Herrn Diehl, für seine Zeit und freuen uns darauf, in der Zukunft sicher weitere solch erfolgreiche Veranstaltungen zu diversen Themen anzubieten.

(Jan Drucktenhengst

Diplom-Biologe Dirk A. Diehl ist seit geraumer Zeit fasziniert von den nächtlichen Jägern. Seine Begeisterung für Fledermäuse lebt er etwa als Erster Vorsitzender im Verein Fledermausschutz Südhessen e.V. aus – und sie überträgt sich leicht auf sein Publikum. Denn neben Unterscheidungsmerkmalen von Abendsegler, Langohr & Co. hat er allerlei Bemerkenswertes über die Tiere zu erzählen.

Die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. lädt am Samstag, den 13.05.2023, um 19.30 Uhr alle Interessierten zu einem Fledermausvortrag im Schützenhaus (Fichtenstraße 30) samt anschließender Exkursion ein. Somit können die Informationen aus dem Vortrag gleich mit echten Eindrücken aus der Abenddämmerung ergänzt werden. Diehl und unser Erster Vorsitzender Michael Schoeler werden zudem Geräte präsentieren, mit denen die Rufe der Fledermäuse hörbar gemacht werden können. Beste Voraussetzungen also, sich ebenso von den fliegenden Säugetieren begeistern zu lassen wie unser Experte – der sein Honorar von uns für den Abend übrigens 1:1 an den Fledermausschutz spenden wird. Der gesamte Abend ist dabei für die Teilnehmenden kostenlos. Wer möchte, kann unsere Arbeit jedoch mit einer Spende unterstützen.

(Jan Drucktenhengst)

Die Tage werden langsam wieder etwas länger und die ersten Schwalben sollten wohl auch in diesem Jahr nicht mehr lange auf sich warten lassen. Neuen Wohnraum für Mehlschwalben hat die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. an einem Wohnhaus in der Odenwaldstraße daher bereits in der Wintersaison geschaffen. Mit vier weiteren Nestern wurde also rechtzeitig mehr Platz geschaffen, denn die fünf bereits vorhandenen waren in den vergangenen Jahren immer restlos besetzt – teilweise mit mehreren erfolgreichen Bruten pro Nest und Jahr.

Die Mehlschwalbe ist im langfristigen Trend laut NABU hierzulande immer noch rückläufig in ihren Beständen und als gefährdet eingestuft. Daher ist es umso erfreulicher, dass Maßnahmen für ihren Schutz in Brandau und andernorts Erfolg zeigen. Möchten auch Sie etwas für den Schutz dieser oder anderer Tiere tun, treten Sie gerne mit unserem Verein in Kontakt (E-Mail: info@vogelschutz-brandau.de).

(Jan Drucktenhengst)

Die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. hat noch im November des vergangenen Jahres sechs neue Futterhäuser in der Gemarkung aufgestellt. Pünktlich zum Beginn der winterlichen Fütter-Saison also konnten sie zum Einsatz kommen. Zuvor hat Michael Schoeler in stundenlanger Detailarbeit die Zuschnitte für die Silos zusammengefügt, gestrichen und abgedichtet. Ende des Jahres wurden sie dann in einer gemeinsamen Aktion mehrerer Aktiver aufgestellt. Mittlerweile werden sie rege von unseren gefiederten Freunden genutzt. Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern, Spenderinnen und Spendern, die dieses Engagement mit ermöglichen und natürlich den an der Aktion beteiligten Helfern.

(Jan Drucktenhengst)

Amsel und Star an der Futterstelle | Foto: Gabi Pratz

Die Tage werden wieder kürzer, die Vegetation kahler und das Nahrungsangebot für den Teil unserer heimischen Vogelwelt, der hier überwintert, noch knapper. Wie jeden Winter startet die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. auch für die Saison 2020/21 daher nun wieder ihre Vogelfutterausgabe. Und wenn auch Sie im eigenen Garten eine Futterstelle zum Beobachten, Fotografieren, aber auch einfach zum Wohl der Tiere einrichten wollen, kommen Sie doch einfach ab dem Wochenende des 28. November bei uns vorbei und nehmen sich eine Ration mit! Auch unsere eigene Winterfütterung an verschiedenen Standorten in der Gemarkung läuft dann wieder an.

Das Futter kann immer samstags zwischen 10 und 12 Uhr Vogelfutter bei Familie Drucktenhengst in der Odenwaldstraße 71 abgeholt werden. Bitte dazu ein eigenes Gefäß mitbringen! Das Futter wird kostenlos abgegeben, über die Unterstützung durch eine Spende würden wir uns aber sehr freuen, da nur diese unsere Vereinsarbeit möglich machen.

Vor unseren Augen verborgen werden in diesen Wochen viele Rehkitze geboren. In der sogenannten Setzzeit werden die frisch geborenen Rehkitze in dichtem Gras oder hohen krautigen Flächen versteckt. Bei drohender Gefahr drücken sie sich dicht an den Boden und bleiben reglos liegen. Diese Instinkthandlung führt leider dazu, dass jedes Jahr Rehkitze dem Mähtod zum Opfer fallen.

Die Landwirte sind verantwortlich dafür, dass keine Wildtiere zu Schaden kommen, wenn sie ihre Wiesen mähen. Deshalb informieren sie vor dem Mähen die zuständigen Jäger, die dann die Wiesen abgehen und nach Rehkitzen suchen.

Wie in den vergangenen Jahren unterstützt die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau die zuständigen Jagdpächter dabei, in Brandau, Klein-Bierau und Webern die Wiesen nach Rehkitzen abzusuchen. Und genau dabei können Sie mithelfen!

Ob Vereinsmitglied oder nicht, melden Sie sich jetzt bei uns, wenn Sie bei der Rettung der Rehkitze mithelfen wollen. Wir informieren Sie dann, sobald eine Wiese zum Mähen ansteht und abgesucht werden soll.

Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe. Natürlich gelten auch bei der Rehkitzrettung die derzeit gültigen Abstandregeln. (Gabi Pratz)