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Goldammer und Neuntöter und damit die Bewohner offener Standorte wie unserem neu angelegten Heckenstreifen am Hasenberg waren die Highlights der Vogelstimmenwanderung der Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V. am vergangenen Freitag (31. Mai). 14 Interessierte durfte der Erste Vorsitzende Michael Schoeler zum Startpunkt der Tour am Grillplatz begrüßen, bevor es einmal durch die Gemarkung ging, unter anderem entlang der Modau in Richtung Hoxhohl. Bei durchwachsenem Wetter zeigten sich also sowohl einer der farbenprächtigsten heimischen Singvögel als auch der Würger mit dem charakteristischen Augenstreif. Die Teilnehmenden konnten aber auch Rotkehlchen, Zaunkönig, Zilpzalp und Mönchsgrasmücke betrachten und auch ihrem jeweiligen Gesang zuhören. Die Gruppe, die zu jedem der gehörten Vögel interessante Erklärungen von Michael Schoeler erhielt, zeigte großes Interesse. Wir freuen uns, auch in Zukunft so zahlreiche Interessierte zu unseren Veranstaltungen und Aktionen begrüßen zu dürfen.

(Jan Drucktenhengst)

Die Amsel im eigenen Garten hören wir gerade vielleicht täglich den Abend einleiten. Doch wer zwitschert da eigentlich noch?

Lernen Sie die heimische Welt der Singvögel besser kennen auf der abendlichen Vogelstimmenwanderung der Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau e.V.! Alle Interessierten und die Presse begrüßen wir am Freitag, den 31. Mai, um 19 Uhr am Grillplatz am Johannesberg. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

(Jan Drucktenhengst)

Die Betreuung unserer Nistkästen nehmen immer einen großen Teil der Vereinsarbeit ein. Unser Zweiter Vorsitzender Michael Schoeler übernimmt diese Aufgabe dankenswerterweise gemeinsam mit Thomas Langer.

Eine von ihm aufgestellte Übersicht über die aktuelle Belegung der Nistkästen, die auch auf unserer Jahreshauptversammlung vorgestellt wurde, finden Sie hier:

Die Meisen, allen voran ihr häufigster Vertreter, die Kohlmeise, nehmen den größten Raum in der Statistik ein. Aber auch Feldsperling und Kleiber sind stark vertreten. Der Wasseramsel-Kasten ist in diesem Jahr nicht belegt. Die Schwammspinner scheinen in diesem Jahr ein verbreitetes Phänomen zu sein.

Am Waldweg in Richtung Neunkirchen/Lützelbach hat unser Ehrenmitglied Jakob Allmann für uns jahrelang insgesamt fünf vereinseigene Schautafeln betreut, d.h. in erster Linie regelmäßig neu gestrichen und bei Schäden repariert oder reparieren lassen.

 

Nun suchen wir eine Nachfolge für Herrn Allmann – gerne auch ein mehrköpfiges Team, das die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt. Wenn Sie Interesse an einer solchen Patenschaft haben, sprechen Sie uns (Erste Vorsitzende: Gabi Pratz) persönlich an oder schicken Sie uns eine E-Mail an info@vogelschutz-brandau.de. Als Pate tragen Sie die Verantwortung für unsere Schautafeln, auf denen wir Spaziergänger auf unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt aufmerksam machen, bekommen aber auch gleichzeitig die Möglichkeit, einen Beitrag zum Bewusstsein über unsere Umwelt zu leisten und erhalten eine Widmung auf den Schautafeln. Auch abseits der Betreuung der Schautafeln gibt es indes immer wieder etwas zu tun in unserem Verein. Kommen Sie also gerne auch unabhängig von diesem Gesuch gerne auf unseren geschäftsführenden Vorstand zu. Er wird komplettiert von Uwe und Jan Drucktenhengst und Michael Schoeler.

(Jan Drucktenhengst)

Wie für Menschen, so ist es auch für Tiere überlebenswichtig, zu trinken. Gerade bei den hohen Temperaturen in diesen Wochen. Denken Sie deshalb bitte an Wasser für die Tiere in Ihrem Garten.

An einem Gartenteich mit Flachwasserzone können Vögel, Igel, Insekten und viele Tiere mehr ihren Durst stillen. Aber auch eine Vogeltränke kann Leben retten. Stellen Sie am besten eine Tränke etwas erhöht und von allen Seiten gut einsehbar auf, damit Vögel nicht von Katzen überrascht werden können. Eine Tränke auf dem Boden (ebenfalls gut einsehbar) hilft zusätzlich Igeln, an das überlebenswichtige Nass zu kommen. Wichtig: Täglich das Wasser erneuern, damit sich keine Krankheiten übertragen können. (Gabi Pratz)

Vögel brauchen Wasser, auch im Winter. Nicht nur, dass sie täglich trinken, sie nehmen auch bei kalten Temperaturen ein Bad zur Gefiederpflege. Ihr Gefieder vereist dabei übrigens nicht, es ist stark wasserabweisend. Stellen Sie deshalb auch im Winter Vogeltränken im Garten auf und wechseln Sie täglich das Wasser. Flache Schalen aus Kunststoff, z.B. Untersetzer von Blumentöpfen, nehmen auch bei Frost keinen Schaden. Besonders wichtig sind die Vogeltränken wenn kein Schnee liegt. Dann müssen die Vögel oft weite Strecken zurück legen, bis sie offene Wasserstellen finden, an denen sie trinken können. Sie helfen unseren Wildvögeln also noch mehr, wenn Sie außer Futterstellen im Garten auch Wassertränken einrichten.

Schön sieht es aus, das bunte Herbstlaub an den Bäumen. Doch auch die zu Boden gefallenen Blätter haben ihren Reiz – vor allem für Igel und Co. Immernoch suchen Igel in unseren Gärten ihre Winterquartiere auf. Besonders „kuschelig“ lässt sich der Winter in einem Laub- oder Reisighaufen in einer stillen Gartenecke verschlafen.

Auch für andere Tiere sind zusammengerechte Laubhaufen eine wichtige Überlebenshilfe für den Winter: Die Larven mancher Schmetterlingsarten suchen hier ebenso Schutz wie Käfer, Spinnen, Raupen oder Molche. Durch aufgeschichtete Laub- und Reisighaufen unterstützen wir außerdem indirekt die Vögel im Garten: Die Vielzahl an Insekten, die in einem solchen Haufen überwintern dienen z.B. Rotkehlchen, Zaunkönig oder Meisen als Nahrungsquelle.

Und ganz nebenbei schützt eine Laubschicht unter Bäumen und Büschen den Boden im Winter vor dem Austrocknen. Die Bodenlebewesen tun ihr Übriges und verwandeln die Blätter in wertvollen Kompost.

Einen einmal aufgeschichteten Laub- oder Reisighaufen sollte man auf jeden Fall bis ins späte Frühjahr liegen lassen, um den Igel nicht im Winterschlaf zu stören. Oder warum nicht eine schöne Stelle für einen Reisighaufen auf Dauer im Garten aussuchen? Die tierischen Bewohner werden sicherlich nicht lange auf sich warten lassen …

Ob der winzige Zaunkönig mit seiner umso lauteren Stimme, die verschiedensten Meisenarten oder die allgegenwärtige Amsel – alle diese heimischen Singvögel bekommt man bei einem längeren Spaziergang durch unsere Wälder mit etwas Glück zu sehen, garantiert aber kann man sie gerade in den Morgenstunden sehr gut hören. Doch wer kann alle unsere heimischen Singvögel nur anhand ihres Gesangs zielsicher unterscheiden?

Bei der Vogelstimmenwanderung der Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau am vergangenen Wochenende machten sich einige Interessierte auf, um die Vielfalt unserer heimischen Vogelwelt zu entdecken und mehr über unsere heimischen Singvögel und ihre Stimmen zu erfahren.

Am Sonntagmorgen ging es für 9 Interessierte um 7 Uhr früh an der Grillhütte in Brandau los. Die Wanderung führte durch die Wälder und Wiesen rund um den Johannesberg, weiter über den Mandelberg und schließlich an der Modau entlang wieder zurück zum Grillplatz.

Die Naturliebhaber unter sachkundiger Führung von Michael Schoeler konnten auf ihrer Tour so einige heimische Singvögel entdecken oder zumindest ihrem Gesang zuhören. Nicht zuletzt ließen sich einige Vögel auch mit vom Lautsprecher abgespielten Rufen anlocken, wodurch sie noch besser zu beobachten waren.

Nach ca. 2 Stunden Laufzeit durch die wunderschöne Natur kam die Gruppe um 9 Uhr wieder am Grillplatz an.

(Jan Drucktenhengst)

Vogelstimmen-Wanderung am Sonntag, den 19. April

Sicherlich kennen Sie Rotkehlchen, Meise, Amsel oder Star vom Sehen – aber erkennen Sie sie auch am Gesang? Bei der diesjährigen Frühwanderung der Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau haben Sie wieder die Chance, einzelne Vogelstimmen ihren Sängern zuzuordnen. Unter der sachkundigen Führung von Michael Schoeler, geht die etwa zweistündige Wanderung durch Wiesen und Wälder rund um Brandau. Dabei erklärt Michael Schoeler, welche Vögel bei uns leben und welcher Vogel gerade singt. Gemeinsam mit Familie und Freunden können Sie auf dieser Wanderung die Natur und das frische Grün genießen.

Jeder ist herzlich eingeladen, mit zu kommen. Die Vogel- und Naturschutzgruppe Brandau freut sich auf viele Mitwanderer.

Treffpunkt für die Vogelstimmen-Wanderung ist um 7 Uhr am Grillplatz Brandau.

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Wer Nistkästen im Garten hat, kann aus nächster Nähe Vögel beim Brutgeschehen beobachten. Inzwischen ist der diesjährige Nachwuchs von Familie Meise oder Familie Spatz längst flügge und es ist an der Zeit, die alten Nester aus den Nistkästen im Garten zu entfernen. So kann verhindert werden, dass Parasiten im alten Nest überwintern und die Brut im folgenden Jahr stärker belasten.

Schauen Sie zunächst vorsichtig in den Nistkasten hinein, falls ein anderes Tier darin Unterschlupf gefunden hat. Das alte Vogelnest aus hygienischen Gründen mit Handschuhen entfernen. Den Nistkasten ohne chemische Reiniger säubern, Bürste und heißes Wasser reichen völlig aus. Gut austrocknen lassen und wieder aufhängen.

Auch im Winter spielen Nistkästen im Garten eine wichtige Rolle. Manche Vogelarten wie z.B. Zaunkönige oder Meisen suchen in kalten Nächten darin Schutz. Spatzen bauen sogar eine Art „Winternest“, in dem sie in der kalten Jahreszeit gerne übernachten. Aber auch Nützlinge wie Florfliegen überwintern in Nistkästen und manchmal verschläft ein Siebenschläfer darin den Winter. Wollen Sie neue Nistkästen im Garten aufhängen, ist also jetzt der beste Zeitpunkt dafür.

Mitten im Winter sollten Nistkästen übrigens aus den oben genannten Gründen nicht mehr gereinigt werden. Dann ist es besser, das Nest im Kasten zu belassen und am Ende des Winters, kurz bevor die ersten Vogelarten brüten, den Nistkasten zu säubern.